USA - Südwesten 2020

Bei unserer letzten Reise in die USA waren die Auswirkungen der Ridesharing-Systeme von UBER und Co. und das Zeitalter der Apps deutlich zu spüren. Es gab nur noch wenige Taxis. Schon am Flughafen in San Diego wurden wir gleich von einem UBER-Fahrer angesprochen, und viele Kunden stiegen in die gleich ans Terminal heran fahrenden Autos.

Zum Taxistand mussten wir ein ganzes Stück weiter laufen, aber wir wollten unbedingt mit einem richtigen Taxi fahren! Hier nun der Taxistand am Flughafen San Diego, und gleich daneben, die UBER-Säule, wo diese Autos warten, zu billigeren Tarifen als die Taxis.

Wie gut zu sehen ist, gibt es noch immer einige verschiedene Cab-Companies!

Wir nahmen schließlich ein grünes "Safe Cab" mit einem sehr netten Fahrer aus der ehemaligen Sowjetunion. Er klagte uns sein Leid, dass es kaum noch Touren gibt, da alle Leute mit UBER, LYFT und soweiter fahren, und kaum noch Geld rein kommt.

Am nächsten Tag transportierte uns ein rotes "Welcome Cab" von unserem Hotel zur Cruise America - Station, wo wir unser Campingmobil abholten:

Hier sehen wir ein typisches Taxameter und die Rate:

Auf Schritt und Tritt begegnet man in San Diego UBER und LYFT, hier im Balboa-Park, dem alten Gelände der Panamerika-Ausstellung, in dessen Gebäuden sich nun allerhand Museen befinden. Links auf der Fahrerseite ist das UBER-Schild zu erkennen.

 

Im Automobilmuseum von San Diego war auch dieses wunderschöne London Cab von 1967 ausgestellt. Das fuhr zwar nie als Taxi, aber Frank Sinatra chauffierte darin als "Taxifahrer" seine Freunde herum! Das Auto gehörte ihm bis 1971.

 

Dieses Taxi in Old Town San Diego trägt Werbung für die "Ride Yellow" - App, einen Partner von San Diego Yellow Cab:

Die meisten Taxis sind "Japaner", wie schon zu sehen war. Und noch ein Toyota, diesmal ein "Global Cab", auch in Old Town San Diego.

Unmut gegenüber UBER war auch an den entlegensten Plätzen zu spüren. Hier auf diesem Historic Trading Post an der Continental Divide machte sich jemand seinem Ärger Luft, indem er ein UBER-Schild in diese Rostlaube legte!

 

Das Ende unserer Reise stand unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Zum Glück mussten wir nur unseren lang ersehnten Urlaub nur um einen Tag kürzen. Aber die Abreise aus dem gefühlt leeren Hotel früh um vier mit dem Taxi - Fahrer schon mit Maske - hatte etwas Gespenstisches. Durch die Kontaktsperren und geschlossenen Restaurants und Kulturbetriebe gab es nun noch weniger zu verdienen für die Taxis...

 

Keine Reise ohne Taxisouvenirs! Auch diesmal sind wir auf Flohmarkt und in Second-Hand-Shop fündig geworden, darunter ein echt antikes Stück aus den 1920er Jahren, bei dem leider die Antriebskurbel fehlt: